Die Schülerzeitung fragt nach

Sag’ mal, wie war eigentlich dein…

… Berufs- und Sozialpraktikum am Ende der 11. Klasse (Q2)?

(Quelle: pixabay.com)

Alle Schüler*innen der Jahrgangsstufe 11 (Q2) haben am Ende des Schuljahres ein Praktikum absolviert. Die Bandbreite der gewählten Betriebe und Einrichtungen war groß, ebenso die gesammelten Erfahrungen. Grund genug, die Erlebnisse einmal Revue passieren zu lassen!

Im Folgenden findet ihr eine Auswahl an Rückmeldungen aus einer jüngst durchgeführten Umfrage unter den beteiligten Schüler*innen:


Mensch und Tier im Einklang

Wichtigste Erfahrung:

  • Arbeit mit behinderten Menschen
  • auf Mensch & Tier eingehen

Schwierigste Momente und Herausforderungen:

  • nicht in Stress verfallen
  • immer freundlich bleiben
  • eigene Reitstunde geben & das was ich kann anderen vermitteln

Lustigstes Erlebnis:

  • Mir ist ein Pferd weggerannt und ich musste es vor der ganzen Besuchergruppe einfangen.
  • Angst vor Gänsen – so habe ich meine Besuchergruppe notgedrungen stehen lassen, wenn die Gänse kamen

Inwiefern würdest du den Betrieb empfehlen?

  • für Tierinteressierte Menschen ja

→ Mara Schäfer, Praktikumsstelle: Sindlinger Glückswiese


Für Recht und Ordnung

Lustigstes Erlebnis:

  • Beim Betreten der Asservatenkammer für Rauschgift wurde mir gesagt, dass ich erst mal durchatmen und beim Reingehen die Luft anhalten soll. Wenn ich drin sei, sollte ich „mal tief durchziehen“.

Inwiefern würdest du den Betrieb empfehlen?

  • Es war sehr schön in verschiedenen Bereichen einen Einblick zu bekommen, vor allem, weil man als normaler Schüler sonst keinen Zutritt dazu erhält.

 

→ Elisen Bauer, Praktikumsstelle: Hessisches Landeskriminalamt


Politik hautnah

Wichtigste Erfahrung:

  • Einblicke in die politischen Prozesse hinter der TV-Kamera und Verständnis für politischen Entscheidungen

Schwierigster Moment:

  • sehr lange Arbeitstage (z.T. 10 Stunden tägl.), bestückt mit z.T. fachspezifischen Sitzungen, die ich nur schwer (inhaltlich) verstand

Lustigstes Erlebnis:

  • Ich sollte ein Telefonat entgegennehmen, dachte allerdings, dass ich mich in einer Telefonkonferenz befände. Also habe ich nur meinen Namen gesagt und auf weitere Teilnehmer gewartet. Die Frau am Telefon sagte ebenfalls ihren Namen, woraufhin ich also wartete bis andere Personen zur Telko kommen. Die Frau sagte erneut ihren Namen, ich dachte aber, dass sie ihn nur nochmals sagt. Nach einiger Zeit der Stille […], fragte sie erneut, ob denn jemand dran sei – nun endliche erkannte ich den Irrtum. Ich klärte die Situation auf und wir beide hatten viel zu lachen (die Frau in der Leitung reagierte sehr verständnisvoll).

Inwiefern würdest du den Betrieb empfehlen?

  • Ich würde die Praktikumsstelle allen empfehlen, die schon mal hinter die Kulissen des Bundestages schauen wollten & denen lange Arbeitstage & viel zuhören nicht viel ausmacht.

→ Julia Faber, Praktikumsstelle: Abgeordnetenbüro Bundestag


Planen und bauen

Wichtigste Erfahrung:

  • viele Herausforderungen, wenn man bei etwas alleine verantwortlich ist à Bau eigener Schrank

Inwiefern würdest du den Betrieb empfehlen?

  • Chefs sind sehr umgänglich & freundlich

à sehr lockere Atmosphäre im gesamten Betrieb

→ Thimo Fey, Betrieb: Schreinerei Möhn GmbH


Abenteuer Ausland – Motor City

Wichtigste Erfahrung:

  • zahlreiche, verschiedene Herausforderungen
  • ausländisches Arbeitsumfeld
  • Einblicke in einen der größten Konzerne weltweit
  • internationale Meetings / Seminare / Tagungen

Schwierigster Moment:

  • Einleben im us-amerikanischen Arbeitsumfeld

Lustigstes Erlebnis:

  • Videodreh für Werbevideo

→ Yannick Hörster, Betrieb: General Motors


Für den Menschen

Wichtigste Erfahrung:

  • Aufgabenfelder von Pflegern selbst ausüben
  • den Ärzten über die Schulter schauen

Inwiefern würdest du den Betrieb empfehlen?

  • man kann doch relativ viel selbst machen

→ Lilly König, Betrieb: GPR (Gesundheits- & Pflegezentrum Rüsselsheim)


Mit der Pipette

Schwierigster Moment:

  • Fehler beim Verarbeiten einer Probe → alleinige Problemlösung

→ Florian Heringer, Betrieb: Biomedizinisches Labor


Pädagogische Herausforderungen

 Schwierigster Moment:

  • Umgang mit Kindern mit Förderbedarf (Downsyndrom, Autismus…)

→ Michelle Müller, Praktikumsstelle: Astrid-Lindgren-Schule (Hochheim)


Mit viel PS unterwegs

Wichtigste Erfahrung:

  • Vielseitigkeit erforderlich

Lustigstes Erlebnis:

  • Probefahrt der X-Klasse

→ Frederik Voß, Praktikumsstelle: Mercedes-Benz Vans