Die Schülerzeitung des Graf-Stauffenberg-Gymnasiums Flörsheim am Main
Die Schülerzeitung fragt nach
Wer sind eigentlich die neuen Schulsprecher?
Bitte stellt euch doch einfach mal kurz und knapp vor (Name, Alter, Klasse, Hobby)!
Zoe Gindl, 15 Jahre
Brianna Seitz, 14 Jahre
Joshua Azvedo, 16
9e
9c
11-M
Musik hören und Auto, Motorrad und Mofa fahren
Lesen, Singen, Malen, Geschichten schreiben und Speerwurf
THW, Geige, Judo, Lesen
Was hat euch dazu bewegt, Schulsprecher*in werden zu wollen und wolltet ihr es schon immer einmal werden?
Zoe: Ich hatte das Amt zur (Stellvertretenden-) Schulsprecherin schon länger im Auge, habe mich aber nie getraut. Aber als Frau Mohles mich ansprach, dachte ich mir: „Jetzt oder nie!“ und meldete mich an. Ich bin froh nun ein Teil der SV zu sein und hoffe wir erreichen unsere Ziele.
Brianna: Ich fand die Idee diesen Posten zu belegen immer schon interessant. Man sieht alles sozusagen Backstage. Ich bin sehr froh das Zoe auch Schulsprecherin geworden ist, denn zusammen macht es mehr Spaß und man erreicht mehr.
Joshua: Nachdem ich schon im letzten Jahr stellvertr. Schulsprecher war und Spaß an der Arbeit hinter den Kulissen und der Teilhabe im „polit. Leben“ der Schule hatte, wollte ich diesmal sehr gerne Schulsprecher werden.
Schon immer Schulsprecher werden wollte ich absolut nicht, es kam mir früher immer alles sehr fern vor. Aber ich war schon mehrfach Klassen- oder Kurssprecher zuvor und ergriff dann die Möglichkeit mehr in unserer Schule zu bewirken, als vor zwei Jahren Kandidaten für das Amt gesucht wurden.
(Quelle: pixabay.com)
Auch jetzt freuen wir uns über jeden, der uns unterstützen und diskutieren will, darüber, wie es bei uns in der Schule läuft. Mit der SV-AG haben wir etwas einzigartiges geschaffen, was es in dieser Form bisher nicht an unserer Schule gab und absolut jeden offen steht, um auch Jüngere miteinzubeziehen.
Welche Projekte wollt ihr als erstes in Angriff nehmen? Worin seht ihr die größte Herausforderung dabei?
Zoe: Da das Projekt der Grünen-Zone leider sowohl von den Eltern als auch von der Schulleitung
abgelehnt wurde, konzentrieren wir uns nun auf die Mittelstufenparty.
Brianna: […] Ein anderes Projekt, ist das Problem mit den Schlangen vor der Cafeteria und dem Kiosk zu lösen. Wir haben erreicht, dass sich in der 7ten Stunde Lehrer darauf achten, dass alle in einer Reihe stehen und sich keiner vordrängelt.
Joshua: Wir als SV haben sehr viele verschiedene Projekte am Laufen, auch schon viele Erfolge erzielt, wie z.B. eine Erweiterung des Kioskangebots. Einen besonderen Stellenwert hat für mich das Projekt zur Aufstellung eines weiteren Wasserspenders, welches auch stark von der Schulleitung unterstützt wird, da dies v.a. im Sommer ein zentrales Problem vieler Schüler durch alle Klassenstufen hindurch ist. Das größte Problem wird hierbei die Zuständigkeit für die Kostenübernahme sein, weil ein solcher Wasserspender insgesamt sehr teuer ist, hoffentlich lässt sich das schneller als bei den Mülltonnen klären.
Worin seht ihr persönlich eure Stärken, die euch ermöglichen, das Amt des Schülersprechers besonders gut auszuüben?
Zoe: Ich respektiere die Meinungen der Anderen, argumentiere aber auch sachlich dagegen und scheue nicht davor zurück meine Meinung zu äußern. Zu dem mag ich es mit Lehrern zu interagieren.
Brianna: Ich glaube einer meiner Stärken ist, dass ich Menschen gut einschätzten kann und gut mit ihnen reden kann. Ich kann mich auch oft in Leute hineinversetzen und so Probleme und Ideen aus ihrer Sichtweise zu sehen und zu erkennen was gut und was schlecht ist. Aber natürlich respektiere ich die Meinung anderer.
Joshua: Meine Fähigkeit und der Spaß daran, viel zu diskutieren, legen die Grundlage für meine Arbeit in der SV, da das die zentrale Aufgabe ist. Außerdem kann ich schnell und gut einen Konsens finden, verschiedene Aspekte gegeneinander abwiegen und argumentieren. Durch mein Engagement in vielen verschiedenen Bereichen der Schule, ob jetzt Orchester, MINT oder anderes, habe ich natürlich auch den Kontakt zu vielen anderen und erfahre viel über das hinaus, was die meisten anderen erfahren.
Wie stellt ihr euch das GSG von morgen vor?
Zoe: Ich wünsche mir, dass Schüler gerne an unsere Schule kommen. Sie sollen die Chance haben
Dinge verändern zu können. Das GSG von Morgen soll ein Ort sein an dem wir selbst sein können und nicht diskriminiert werden.
Brianna: Ich stelle mir die GSG von morgen so vor, dass sich alle Schüler sich hier gut behandelt und verstanden fühlen. Sie sollen sich in der Schule wohlfühlen und sich freuen in die Schule zu gehen. Ich hoffe auch, dass sich durch das Engagement der SV die Diskriminierung und das Mobbing geringer werden.
Joshua: Eine gemeinsame Zusammenarbeit von Schülern und Lehrern, um eine harmonische Arbeitsatmosphäre zu erschaffen, sind zentraler Bestandteil meiner Hoffnungen auf die zukünftige Schulgestaltung.
Anstatt trister grauer Wände soll in von Schülern mitgestalteten Räumen unterrichtet werden und durch großzügige Angebote von Ruhe-, Lern- und Aufenthaltsräumen ist es möglich, in seinem eigenen Tempo zu arbeiten.
Darüber hinaus hilft ein großes Konzept zur überschulischen Betreuung durch den Kontakt von Schüler und Schüler dabei, sowohl nicht ganz so fortgeschrittenen als auch sehr schnellen Schüler die passende Lernumgebung zu bieten und Begeisterung für einen Fachbereich zu finden, in ähnlicher Art und Weise wie es auch von unserer Schule auf der hessischen MINT-Messe 2018 vorgestellt werden wird.
Das Interview basiert auf einem Fragebogen der Redaktion. Die Antworten hat uns die Schülerervertretung per Mail Anfang November zugesandt. Da es einige Doppelnenunngen zu Plänen und Projekten gab, haben wir an diesen Stellen etwas gekürzt.
Die Redaktion
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