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Protest
Eine Kurzgeschichte von Sophie Welzbacher, 7b
Es klopfte, Michelles Vater öffnete die Zimmertür seiner Tochter. Seine schwarzen Lackschuhe gaben einen starken Kontrast zu dem weißen Boden. Er trug einen dunkelblauen Anzug mit einem weißen Hemd darunter. Sein großer, aufrechter Körper, der strenge, lieblose Blick und die blonden, zurückgegelten Haare waren für Michelle nichts Ungewöhnliches und doch hoffte sie jedes Mal aufs Neue, ihr Vater würde diesen Raum anders betreten, offener, in normaler Kleidung und mit ausgebreiteten Armen. Stattdessen schritt er, ohne auch nur mit einer Wimper zu zucken, durch das durch und durch weiße Zimmer.
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Hoffnung
Eine Kurzgeschichte von Elin Erdem, 7b
Stille. Tränen laufen mein Gesicht runter. Ich sitze auf meinem Bett und nehme verschwommen die kahlen Wände wahr. Das Licht der Lampe flackert leise, doch ich bin nicht wirklich anwesend. Ich höre nichts, sehe nichts und doch spüre ich die Stille in jeder Ecke des Zimmers.
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Kratzer
Eine Kurzgeschichte von Maya Ewen, 7b
Ich sah Schneeflocken an die Fensterscheibe springen, viele Kinder, die im Schnee spielten. Sie sahen glücklich aus. Ich wünschte, sie würden mit mir spielen wollen oder mich wenigstens anlächeln. Aber irgendwie hatte ich das Gefühl, niemand sieht mich.
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Ein Denkanstoß zum Thema Medienkonsum
Medien – Die Herren über unsere Gesellschaft
Ein Beitrag aus dem Deutschunterricht von Elma Junuzovic, Q2
Wie viele von uns haben ihre Smartphones in dem Augenblick in greifbarer Nähe? Wie würdet ihr reagieren, wenn ihr nach eurem Handy in der Hosentasche oder Handtasche greifen würdet und bemerkt, dass es nicht da ist? Ich jedenfalls würde in Panik ausbrechen und alles stehen und liegen lassen, nur um es wiederzufinden. Ist das ein gesunder Zustand? Könnten wir auf all‘ diese Smartphones, Tablets, Laptops verzichten, obwohl sie uns bekanntlich doch so viel Arbeit abnehmen und uns so unser Leben erleichtern? Ein Alltag ohne jegliche Technik. Ist das überhaupt noch vorstellbar? –










